Holzspielzeug – Natürlichkeit und Pädagogik in einem

Holzspielzeug fördert soziales und umweltbezogenes Bewusstsein

Kinder sehen die Welt absolut unvoreingenommen – zumindest anfangs. Ob das so bleibt, hängt zu großen Teilen von den äußeren Einflüssen ab, nicht zuletzt von der Erziehung und den Methoden, durch die sie auf spielerische Weise ihre Umwelt erfahren und begreifen lernen. Holzspielzeug war und ist eines der wirksamsten Mittel, die besten Anlagen des Kindes zu fördern und auszubauen. Das Material selbst gibt dabei die zentralen Parameter vor: die Nähe zur Natur und die Förderung der Kreativität. Besonders Letzteres gehört zu den zentralen Eigenschaften von Holzspielzeug. Dass gutes Holzspielzeug hochwertig und umweltfreundlich ist, versteht sich im Grunde von selbst. Damit vermittelt es Eltern das beruhigende Gefühl, ihren Kindern den Umgang damit beruhigt erlauben zu können – auch unbeaufsichtigt. Holzspielzeug ist für Kinder ein Instrument zur Selbstermächtigung: Es vermittelt ihnen die Erfahrung, etwas selbst erschaffen oder gestalten zu können. Der Einsatz in Spielgruppen vermittelt darüber hinaus soziale Kompetenz, Gruppendynamik sowie die Interaktionsformen des Gebens, Nehmens und Teilens.

Holzspielwaren senden Signale aus, die sich über die Zeit hinweg im Kind festsetzen und zum Teil seiner Persönlichkeit werden. Allen voran ist es die Authentizität, die Holzspielzeug vermittelt. Aus einem natürlichen Grundstoff gefertigt, fördert es den Sinn für Ökologie und Nachhaltigkeit. Auch, wenn beispielsweise das Baby diese Werte noch nicht bewusst erfassen kann, vermittelt Spielzeug aus Holz sie indirekt auf dem Weg frühkindlicher Erfahrungen, die durch konsequente Förderung im fortschreitenden Alter vertieft werden können.

 
Ein gut gearbeiteter Greifling aus Holz kann bereits im Säuglingsalter dazu beitragen, Weichen für das ganze Leben zu stellen. Er öffnet den direkten Zugang zu Natürlichkeit und Emotionalität. Holz ist authentisch, warm, angenehm. Holz verströmt einen unvergleichlichen Geruch und lädt zum Betrachten, Greifen und Schmecken ein – alles Prozesse, die die frühkindliche Entwicklung bei Sensorik und Kognition unterstützen. Auf die Frage, warum manche Menschen mehr Umweltbewusstsein entwickeln als andere, gibt es zahlreiche Antworten. Viele Pädagogen sind sich allerdings über eine Tatsache einig: Die frühkindliche Erfahrung spielt bei der Entwicklung von Umweltbewusstsein eine Schlüsselrolle. Wer die Nähe zu natürlichen Grundstoffen quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat – beispielsweise durch die Beschäftigung mit Holzspielzeug – wird in späteren Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Sensibilität für Umweltaspekte an den Tag legen als andere.
 

Traditionelle Werte fördern fortschrittliches Denken

Gutes Holzspielzeug basiert auf traditionell angelegten Verfahren und Methoden: ein natürlicher Grundstoff und möglichst lokale Produktion – diese Faktoren vermitteln Naturbewusstsein und die Würdigung von Nachhaltigkeit, Wertigkeit und Kontinuität. Und genau auf diesen Werten baut eine fortschrittliche, auf Zukunft ausgerichtete Lebenseinstellung auf. Auch die Phantasie gehört zu den Elementen, die Kindern wichtige Kompetenzen für die Zukunft vermitteln, allen voran Kreativität, Eigenständigkeit, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Der bewusste Verzicht auf die Wegwerfmentalität der Plastik-Spielzeugwelt eröffnet Kindern ein ganz eigenes Erfahrungs-Universum: die Erfahrung, dass Dinge lang halten können. Die Erfahrung, dass man Dinge weitergeben kann. Die Erfahrung, dass man Dinge reparieren kann. Mit einem Wort: die Erfahrung, das man über sein Leben und die Dinge darin selbst bestimmten kann.
 

Holzspielzeug sollte einige wichtige Eigenschaften erfüllen

Dass Holzspielzeug aus Holz sein sollte, versteht sich von selbst. Allerdings gibt es dabei einige Faktoren, die Beachtung verdienen. Für eine gute Umweltbilanz sollte das Material aus der Nähe stammen und nicht chemisch behandelt sein. Kommt das Holz aus entfernteren Gebieten, sollten zumindest keine Edelhölzer oder andere gefährdete Sorten zum Einsatz kommen, beispielsweise Holz aus dem tropischen Regenwald. Von großer Bedeutung ist das Design. Es muss einfach und zeitlos sein – Spielzeug aus Holz sollte über dem Zeitgeist stehen. Es geht darum, die Phantasie des Kindes anzuregen – dazu sind Freiräume erforderlich, die nicht durch zu expressive Gestaltung blockiert werden. Die hochwertige und sorgfältige handwerkliche Ausführung ist ebenfalls von grundsätzlicher Bedeutung. Gutes Spielzeug begleitet das Kind über eine längere Lebensstrecke hinweg – das ist nur bei wertiger, qualitätsvoller Ausführung möglich. Spielzeug aus Holz bedient alle Sinne – das erfordert höchste Sorgfalt bei der Herstellung.
Langlebigkeit ist ein zentraler Wert bei Holzspielzeug. Die Regel lautet: Das Spielzeug sollte länger halten als die jeweilige Spielphase. Gutes Spielzeug aus Holz ist ein Generationenprojekt: Es spricht nichts dagegen, das Spielzeug aus der eigenen Kindheit an seine Kinder weiterzugeben. Kann es ein anschaulicheres Beispiel für Beständigkeit geben?
Unser Sortiment ist das Ergebnis intensiver und ausgedehnter Recherche. Nur Modelle, die unserer Philosophie, unserem pädagogischen Ansatz und unseren hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, haben den Sprung in unser Angebot geschafft. Dabei haben wir stets darauf geachtet, dass unsere Preise einen vernünftigen Ausgleich zwischen Qualität und Erschwinglichkeit darstellen.

 

Die kognitive Rolle von Holzspielzeug

Aus erwachsener Sicht sieht Spielzeug aus Holz harmlos aus, doch sein Potential zur frühkindlichen und kindlichen Entwicklung kognitiver Prozesse, logischen Denkens und der Feinmotorik ist unerreicht. Je nach Spielzeug lassen sich unterschiedliche Fähigkeiten fördern: Holzpuzzles bilden – richtig zusammengesetzt – ein lustiges Bild. Es zusammenzufügen, trainiert nicht nur die kognitiven Fähigkeiten, sondern auch das Erkennen logischer Zusammenhänge und die Feinmotorik.
Die Kugelbahn muss richtig zusammengebaut werden, damit die Kugel von oben bis unten durchrollt. Die Aufgabe fördert vor allem das logische Denken, aber auch die Feinmotorik.
Bausteine trainieren alle Sinne und Fähigkeiten. Gerade die offene Spielweise trägt zur Förderung der unterschiedlichsten Fähigkeiten bei. Das Kind kann seine gestalterischen Ambitionen befriedigen, sich an kniffligen Aufgaben versuchen oder seine Geschicklichkeit erproben.


Spielzeug aus Holz gibt es für jede Altersgruppe. Hier eine kleine Übersicht:

Babys ab sechs Monaten
Hier eignet sich vor allem Greifspielzeug zum Tasten, Schütteln, Riechen und Schmecken. In dieser Altersgruppe sind vor allem Greiflinge in der Form von Ringen, Kleeblättern oder lustigen Figuren beliebt.
 
Kleinkinder ab einem Jahr
In diesem Alter können Kinder bereits sitzen und stehen, manchmal auch schon kurze Strecken gehen. Das ist die Phase, in der die Feinmotorik entwickelt werden sollte. Es ist die große Zeit der Puzzles und Bausteine.
 
Kinder ab zwei Jahren
Die Lauffähigkeiten verbessern sich und die Kinder sind ständig auf der Suche nach neuen Erlebnissen und Herausforderungen. Auch die Feinmotorik entwickelt sich jetzt stark weiter. Jetzt passen Fädelspiele, Magnetspiele und 3D-Puzzles.
 
Kinder ab drei Jahren
In dieser Phase entwickelt sich das Ich-Bewusstsein und die bewusste Wahrnehmung der Umgebung. Das ist der Zeitabschnitt der Rollenspiele. Auch heute unverändert ein Klassiker: der Kaufladen, komplett mit Zubehör wie hölzernem Brotkorb oder dem Einkaufsnetz oder auch eine Kinderwerkstatt. Auch das Puppenhaus erfreut sich immer noch hoher Beliebtheit - je größer und aufwendiger ausgestattet, desto besser.
 
Kinder von vier bis sieben Jahren
Nun ist Action und Erlebnis angesagt. In diesem Alter sind vor allem Kugelbahnen die geeignete Herausforderung. Je nach Anspruch gibt es sie in unterschiedlicher Größe und Komplexität. Am besten sehen Sie sich in unserem Angebot um – sicher ist etwas für Ihr Kind dabei. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!