Babyrasseln und Greiflinge - und alle Sinne spielen mit

Lange galt die Auffassung, dass ein Baby in seinen ersten Lebensmonaten nur isst, schläft und schreit. An seiner Umgebung, so meinte man, sei es noch nicht interessiert. Inzwischen weiß man: Babys sind von Anfang an klug. Schon in der ersten Lebensphase lernen sie enorm viel. Bestimmte Spielsachen wie etwa Greiflinge machen dem Baby Vergnügen und regen seine Fähigkeiten an.
 

Das Neugeborene nimmt von Anfang an seine Umgebung wahr

Riechen, Schmecken, Hören, Hautkontakt spüren, Sich-Bewegen-Können und Sehen - diese Fähigkeiten sind von Anfang an vorhanden und entwickeln sich weiter. Schon früh ist das Kleine neugierig. Es ist auf seine Weise darauf aus, seine Umwelt zu erkunden und zu begreifen. Diese Fähigkeit ist für das kleine Menschlein lebensnotwendig, genauso wie Essen und Schlafen.
Ein Säugling ist absolut darauf angewiesen, dass er von seinen Bezugspersonen versorgt wird, und das in vielerlei Hinsicht. Er braucht Nahrung und will seine Eltern körperlich spüren. Er will liebkost und gestreichelt werden, und er braucht Anregungen, die es ihm möglich machen, seine Umwelt zu entdecken. Wenn die Sinne auf einfühlsame Art angeregt werden, können sie sich entfalten und dem Baby ein Gefühl der Zufriedenheit schenken.
 

Die Entwicklung der Sinnesorgane am Lebensanfang

In den ersten paar Wochen lernt das Baby, Gesichter und Gegenstände mit den Augen zu fixieren. Es beginnt, aufmerksam auf beides zu reagieren. Wenn sich etwas in seinem Gesichtsfeld bewegt, folgt es mit den Augen.

Nach etwa drei Monaten funktionieren die Sinnesorgane zunehmend besser. Allmählich erkennt das Baby auch Gegenstände, die weiter entfernt sind. Es kann Geräusche immer exakter unterscheiden. Es horcht neugierig auf eine Spieluhr oder eine Rassel. Es wird zunehmend lebhafter und wacher. Es strampelt mit seinen Beinchen, rudert mit den Ärmchen und wedelt mit den Händen. Diese hat es etwa nach acht Wochen entdeckt. Das Baby kann sie stundenlang betrachten, an den Fingerchen ziehen, sie biegen und in den Mund stecken. Dabei quietscht es oft vor Behagen.
 

Die Greifentwicklung des Babys - ein spannender Prozess

Innerhalb der ersten zwölf Monate erwirbt ein Kind vielerlei Hand- und Fingerfertigkeiten. Dabei macht es grundlegende Erfahrungen darüber, wie Dinge beschaffen sind. Schon das Neugeborene umschließt mit seiner Hand fest die Finger der Mutter, verursacht durch den sogenannten Greifreflex. Dieser Greifreflex ist eine angeborene Reaktion und wird durch das sanfte Berühren der Handfläche ausgelöst. Der Reflex verliert sich allmählich. Stattdessen entwickelt sich langsam die Fähigkeit, etwas willentlich zu greifen.

Bevor das Baby etwas halten und greifen kann, kommt die Phase, in der es sich langsam und durch andauerndes Üben und Ausprobieren mit den Fähigkeiten seiner Finger und Hände vertraut macht. Es steckt beispielsweise die Finger in den Mund, saugt daran, hält sich eine Hand vors Gesicht und betrachtet sie, und es betastet mit der einen Hand die andere. Gegen Ende des dritten Monats ist das Baby dazu fähig, kleine Dinge kurz festzuhalten.


Gezielt Greifen und damit die Welt begreifen lernen

Der kleine Erdenbürger möchte nun an verschiedenen Dingen probieren, wie er sie ergreifen und festhalten kann. Im Alter von vier bis fünf Monaten greift das Kind langsam selbst gezielt nach Gegenständen. Etwa im sechsten Lebensmonat hält es schon kleine Spielsachen, wie etwa Rasseln oder Greiflinge, bereits mit einer Hand und bewegt sie willentlich hin und her. Die Fähigkeit des gezielten Greifens eröffnet dem Kind ungeahnte Möglichkeiten. Alles, was sich in der Nähe befindet, weckt die kindliche Neugier. Was das Kind fassen kann, nimmt es in die Hände und untersucht es genau. Gegenstände werden befühlt, angeschaut, in den Mund gesteckt und hin und her bewegt.

Diese "Greiferfahrungen" ermöglichen dem Kind vielfältige Erlebnisse. Es tastet, schmeckt, riecht, hört und sieht die Dinge. Es erfährt, wie sich unterschiedliche Materialien anfühlen - warm oder kalt, weich oder hart, glatt oder kantig. Aus diesen Wahrnehmungen beim Greifen entsteht beim Baby Zug um Zug eine innere Vorstellung von den Dingen. Babyrasseln unterstützen diese kindliche Entwicklung. Sie regen die visuelle und die akustische Wahrnehmung gleichzeitig an. Ein Baby kann mit etwa sechs Monaten selbst die Rassel ergreifen, sie schütteln und sich am Geräusch erfreuen. Die ganz verschiedenen Töne und Geräusche machen das Baby neugierig. Sie sorgen für gute Laune. Wenn das Baby weint, lässt es sich oft mit den interessanten Geräuschen der Baby-Rassel beruhigen.
 

Die ersten Spielsachen - Vergnügen fürs Kleine

Ästhetisches Spielzeug für Babys ist nicht nur süß und optisch attraktiv, es unterstützt die frühkindliche Entwicklung. Babys greifen nach allem, was in ihrer Reichweite liegt. Mit einer Rassel oder mit Greiflingen unterstützen Eltern diese Fähigkeit. Rasseln stimulieren mit ihren Geräuschen das Gehör und ermöglichen dem Kleinen, etwas selbst zu "tun". Dadurch fördern sie von Anfang an das Selbstvertrauen des kleinen Erdenbürgers, weil er selber, von sich aus etwas bewegen kann. Sicher sind am Anfang die Bewegungen unkoordiniert und zufällig. Im Lauf der Wochen und Monate und nach unzähligen Wiederholungen erkennt das Kind schließlich die Zusammenhänge zwischen seinen eigenen Armbewegungen und dem produzierten Geräusch.
 

Natürliche Holzspielsachen - wunderschöne und sinnvolle Geschenke

Baby-Greiflinge und Rasseln sind eine gute Geschenkidee für Babys. Sie begleiten das Kind in seiner ersten Lebensphase. Aus zertifiziertem Holz, gestaltet nach Sicherheitskriterien, behandelt mit natürlichen Ölen - fürs Baby ist nur das Allerbeste gut genug. Babys können so spielerisch und genussvoll mit all ihren Sinnen die Welt entdecken.